Samstag, 4. März 2017

Resteklicken

Resteklicken
- ein Facebook Roman -
by Moritz Meschner 









Inhalt

Moritz Meschner wurde von seiner großen Liebe Steffi verlassen. 
Facebook wird zu seinem besten Freund, durch das er alle an seinem Schmerz teilhaben lässt. 




 Meinung

Anfänglich klang das Buch ganz interessant, aber leider hat es meine Erwartung nicht ganz erfüllt. 
Es handelt sich dabei um ein typisches Bild von einem Mann, den man sich in dieser Situation vorstellen könnte - 30 Jahre alt, studiert immernoch und weint seiner Ex hinterher. Noch dazu terrorisiert er sie. 
Es scheint kein Tag zu vergehen, an dem er nicht betrunken war. Es war ein wenig übertrieben, aber nicht ganz unrealistisch. Ich fand es irgendwann nervend und anstrengend zu lesen. 
Was ich seltsam fand war, dass der Autor (Moritz Meschner) denselben Namne trägt, wie der Protagonist, sodass es auf mich eine Wirkung hat, als würde der Autor etwas versucht hat zu kompensieren. 

Leider war das Buch ziemlich unspektakulär. Es hat mich nicht wirklich gebannt und war mehr enttäuschend, als erfreulich. Ich bin froh, dass man mir dieses Buch geschenkt hat. Hätte ich es mir gekauft, wäre es wirklich enttäuschend gewesen. 




Diesem Buch kann ich nur 
1 von 5 Pfoten
geben


 

Donnerstag, 2. März 2017

Dreh dich nicht um

Dreh dich nicht um
von Jennifer L. Armentrout





Inhalt

Samantha und ihre beste Freundin Cassie sind die beliebtesten Mädchen der Schule. Als beide verschwinden, begibt sich die komplette Stadt auf die Suche nach den beiden. 

Samantha wird gefunden. 
Cassie bleibt verschwunden.

Schnell wird klar, dass Samantha keinerlei Erinnerungen an ihr Leben mehr hat. 

Sie erinnert sich an nichts.

Nicht an ihren coolen Freund.
Nicht an ihren Ruf an der Schule. 
Nicht an ihre Familie.

Nicht an das, was geschehen war. 

Langsam kommt sie zur Erkenntnis, dass sie ein richtiges Miststück war. 

Doch wo war Cassie?
Was war geschehen?

Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt, denn irgendjemand dort draußen weiß, was geschehen ist und setzt alles daran, dass Samantha sich nicht erinnert. 






Meinung
 
Das Buch war wirklich sehr gut.
Es war nicht das Erste Buch von der Autorin, das ich gelesen habe, sodass ich bereits vorher wusste, dass ich ihren Schreibstil mag und sie gute Bücher schreiben kann.
 


Die Aufmachung des Buches ist wirklich sehr schön. Schlicht und doch ansprechend.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungne.  
Es war spannend geschrieben und obwohl die meiste Zeit sich darum drehte, dass Samantha ihr Leben neu aufbauen, mit ihrem alten und neuen Ich klar kommen musste, war es unglaublich berührend und schön.


Ich habe die Entwicklung mit Faszination beobachtet. Gerne habe ich gelesen, wie sie früher war und wie sie ihren Charakter neu bilden muss.
Auch die Familienbanden und Freundesstrukturen bauten sich neu auf und veränderten sich Kapitel für Kapitel. 


Es gab da auch einen bestimmten Charakter, in den ich mich gleich verliebt habe.
Ich werde diesen Charakter nicht bei Namen nennen, aber ich wage zu behaupten, dass die meisten, die das Buch kennen, wissen, wen ich meine ;) 


Das Ende fand ich wirklich erstaunlich und habe definitiv nicht damit gerechnet, wer für all das verantwortlich war.
Im Verlaufe des Buches hatte ich selber mich dabei ertappt, gerne mal Detektiv zu spielen, Hinweise zu deuten und Gegebenheiten zusammenzufassen.

Die Lösung lag direkt vor einem. Dem Grunde nach hätte man es durchaus wissen können und selber erahnen können, wenn man die winzig kleinen Szenen beachtet hätte, aber nein...

ich war scheinbar blind für das Offensichtliche und war erstaunt und positiv überrascht über die Kunst und Kreativität dieser Autorin.


Hut ab, ich habe es geliebt!

Gerne noch mehr!
 





Wundert es wen, wenn ich diesem grandiosen Buch glatte 


5 von 5 Pfoten 


gebe?





 

Mittwoch, 1. März 2017

Wish u were dead

Wish u were dead
by Todd Strasser 




Inhalt:

Es gibt da einen Blog mit dem Namen "an-G-kozzt"
Darin wünscht sich der Autor den Tod von Madisons Mitschülerin - Lucy, Adam und Courtney.
Als erst Adam und Lucy und dann auch noch Courtney verschwinden, beginnt das Spiel.   




Meinung

Die Frage, wer als Nächstes dran ist, verfolgt einen das gesamte Buch über. Immer mehr Personen werden verdächtigt, immer mehr Fragen kommen auf. 
Wer ist der mysteriöse Kerl, der neu auf der Schule ist?
Wer verschickt diese seltsamen E-Mails an Madison?
Wohin wurden die Drei entführt und leben sie überhaupt noch? 

Die Spannung in diesem Buch machte das Lesen schier unerträglich, da man endlich weiterkommen und wissen wollte, wer denn endlich der Mörder ist und sich hinter all den Nachrichten verbirgt. 
Man erfährt vieles über die einzelnen Personen und über die Hintergründe, warum ausgerechnet diese drei ausgewählt wurden und nicht jemand anders.  

Es war wirklich sehr spannend und ist sehr gelungen. Es gefällt mir und bekommt daher



5 von 5 Pfoten



Blood on my Hands

Blood on my Hands
by Todd Strasser
alias Morton Rhue 




Inhalt 

Die 17-Jährige Callie ist mit den beliebten Schülern Katherine, Dakota und einigen weiteren Personen befreundet. Alle gemeinsam gehören sie zu Katherines Zirkel. 
Alles scheint perfekt zu sein, bis man Katherine tot auffindet. 
Neben ihr: Callie, mit einem blutigen Messer in der Hand. 
Sie flieht und versucht ihre Unschuld zu beweisen, doch wird sie es schaffen? 




Meinung

Ich war auch von diesem Buch sehr begeistert.
Ich liebe einfach den Schreibstil und die Geschichten dieses Autors, da lässt sich wohl wenig dran ändern. 
Im Verlaufe der Geschichte wird ziemlich vieles klarer, als es noch am Anfang war. Besonders der Wechsel aus der gegenwärtigen Situation und der Vergangenheit, als Katherine noch gelebt hat, geben sehr viele Hinweise auf das, was wirklich geschehen war. Dadurch wird ein nervenaufreibendes und spannendes Mitraten aufgebaut. Ich wollte unbedingt wissen, wer denn jetzt der Mörder war und habe auch fleißig mitgeraten. Bei jedem Geheimnis, das rauskam, und jedem Hinweis, der gegeben wurde, wurde ich in eine falsche Richtung gelenkt.  
Sofern ich es noch richtig weiß gab es vier Personen, zwischen denen ich mich nicht entscheiden konnte, wer von ihnen der echte Mörder war. 

Das Buch war wirklich sehr schnell zu ende, da ich es regelrecht verschlungen habe. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und musste einfach wissen, was wirklich passiert war. 


Demnach gebe ich diesem Buch ebenfalls



5 von 5 Pfoten


Tote Mädchen lügen nicht

Tote Mädchen lügen nicht
by Jay Asher



Inhalt

Können Tote lügen? 
Das fragt sich auch Clay Jensen, als er zu Hause ein Päckchen mit Kassetten findet.
Es hat gewiss niemand damit gerechnet, Hannah Bakers Stimme noch ein letztes Mal zu hören. 
Doch sie  hat eben jene Kassetten hinterlassen. 
7 Kassetten für 13 Gründe. 
13 Gründe wegen 13 Personen. 
13 Personen, die alle auf ihre eigene Art und Weise dafür verantwortlich waren, warum sie sich selber umgebracht hat. 



Meinung

Es handelt sich bei diesem Buch um eine faszinierende Geschichte, die so auch in der Realität geschehen könnte. 
Ich fand es sehr gut geschrieben. Auch die Art und Weise, wie man mit den Empfindungen und Gedanken einer Toten in Verbindung gebracht wurde, war wirklich atemberaubend gut. Ich habe mich schon öfter gefragt, was einen Menschen dazu bewegen könnte, sich selber umzubringen und welche Gedanken er vorher haben könnte, die ihn dazu treiben.
In diesem Buch habe ich ansatzweise die Antworten erhalten, wie es zumindest sein könnte. 
Und das auf einer tragischen, aber dennoch wunderschönen Art und Weise. 

Wenn man erst das gesprochene Wort von Hannah vernommen hat, kann man sie bestimmt nicht mehr vergessen. Diese Variante ist besser, als einen Brief zu schreiben oder es über Dritte weiterzugeben, denn die Stimme, die erklärt, was geschehen ist und warum etwas geschehen ist, brennt sich in den Kopf eines jeden Beteiligten. Einen Brief kann man zerreißen und versuchen zu vergessen, aber ein gesprochenes Wort lässt sich schwer wieder aus den eigenen Gedanken verbannen. 
Meistens ist die Wahrheit schmerzhafter, als die Lüge. Gerade das macht dieses Buch aus und gestaltet es von der ersten Seite an faszinierend. 

Mit diesem Buch wird einem klar, dass auch die Kleinigkeiten im Leben zählen. Denn jede einzelne, noch so kleine Tat, ist in der Summe gesehen ein Teil einer gewaltigen Lavine. Man darf schließlich nicht vergessen, dass man nicht alleine auf der Welt ist. Jedes Verhalten, das man selber an den Tag legt, könnte entscheidend und prägend für das Leben eines anderen Menschen sein. 
Demnach sollte man nie vergessen, wie es ist, wenn sich jemand über einen lustig macht, Gerüchte in die Welt setzt oder einfach nur unfreundlich ist, denn es kann einen sehr stark runterziehen.
Bis es sogar zu spät sein könnte. 

Clay war eine sehr natürliche und authentische Person, die die Tragik ein wenig aufgelockert hat. Ich gestehe, dass ich den Wunsch hatte, dass Hannah doch nicht tot ist und die beiden zusammenkommen, auch wenn ich natürlich wusste, dass sie wirklich tot ist. 
Es gibt halt nicht zu jedem Buch ein Happy End. 


Es lässt sich wirklich nicht viel zu dem Buch sagen, ohne den Inhalt gleich zu verraten.
Daher beende ich es auch an dieser Stelle mit der Bewertung.



Verdiente 5 von 5 Pfoten




 

Hölle



Hölle

By Will Elliott

 




Inhalt
Jamie ist ein junger Mann und führt ein normales Leben, bis er eines Nachts einen Clown überfährt.
Die Ereignisse überschlagen sich und ehe Jamie sich versieht wird er von mordlustigen Clowns entführt und in den Horror-Zirkus Pilo gebracht.
Er erhält ein Pulver, das jeden Wunsch erfüllt. Doch je öfter man es nutzt, desto stärker wächst das Verlangen in einem, zu einem gefährlichen und skrupellosen Mörder zu mutieren.
Der Kampf beginnt.
Wird Jamie es schaffen, gegen seine eigene, dunkle Seite anzukämpfen?
  



Meine Meinung:

Leider kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen, so gerne ich es auch tun würde. 
Ursprünglich hatte ich mir durch den Buchrücken erhofft, dass es sich um ein gutes und spannendes Buch handeln könnte, aber leider wurde ich ziemlich enttäuscht. 

Die Charaktere fand ich etwas fad und unscheinbar. Ich habe nicht die Art von Sympathie zu den Protagonisten aufgebaut, wie es nötig war, um mit ihnen mitfühlen zu können. Besonders Jamie fand ich nicht sonderlich ansprechend, sodass keine Buch-Bindung zwischen uns entstanden war. 
Zwar mochte ich einige Nebencharaktere, aber leider waren gerade diese nicht sonderlich oft vorgekommen.  

Die Grundstory war in Ordnung, aber die Umsetzung war leider etwas unzufriedenstellend. Auch der Schreibstil war okay, aber nicht wirklich greifbar, sodass es zeitweise echt schwer war, das Buch weiterzulesen. Die letzten 100 Seiten wurden wieder etwas flüssiger, aber das hat das Buch leider auch nicht besser gemacht, da der Spannungsfaktor weiterhin recht niedrig gehalten wurde. 
Die Auflösung des Buches war ganz gut, aber auch nicht ganz das Gelbe vom Ei.

Dem Grunde nach war das Buch weder Gut, noch Schlecht. Da das Buch gerne mit Stephen King verglichen wurde und für Fans vom King empfohlen wird, könnte es bestimmt einige Leute finden, die begeistert davon sind, denn ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich den King nicht mag. Ich habe zwei Bücher von ihm bis zur Mitte gelesen und alle beide waren nicht mein Fall gewesen.

Ich würde gerne sagen können, was mich an diesem Buch gestört hat, aber ich kann es nicht. Der Grund ist einfach nicht greifbar. Ich mochte das Buch einfach nicht so gerne, es ist rein subjektiv gesehen ;)  





Daher kann ich dem Buch leider nur 2 Pfoten geben, weil es weder Gut noch Schlecht war :)




Besessen



Besessen
By Joe Schreiber





Inhalt:

Mike Hughes hat eine Frau, hat einen Sohn, einen tollen Job als Arzt und ein umwerfendes Leben.
Bis er seinen letzten Patienten sieht, bevor das Krankenhaus geschlossen werden soll.
Frank Snow, ein Massenmörder, der ihm einen Zettel gibt, auf dem er ihn warnt, seine Familie fort zu bringen…
Eine Drohung, die Snow wahrmachen wird.




Meine Meinung:

Ich fand die Basis der Geschichte an sich sehr gut. 
Die Charaktere waren glaubwürdig und passten ziemlich gut in die Atmosphäre. Die Anzahl der Toten war 'ausreichend', teilweise auch gut dargestellt. Die Wunden und das Grauen kamen ziemlich gut herüber, auch wenn ich mir manchmal dann doch mehr Blut, mehr Horror und mehr Grausamkeit gewünscht hätte. Man kann natürlich nicht sagen, dass es daran gemangelt hätte, denn teilweise gab es echt heftige Szenen, aber selbst die hätten für meinen Geschmack noch etwas MEHR sein können ;) 

Natürlich verstehe ich, dass es wirklich schwer ist, Horror in einem Buch zu vermitteln, aber ein klein wenig unheimlicher hätte es sein können, denn das Buch konnte ich am Ende locker weglegen und ruhig schlafen. 
Es erinnerte mich eher an einen Psycho-Thriller, was nichts Schlimmes bedeutet. Das hatte auch was. 

Es ist wirklich schwer, das Buch zu rezensieren, ohne den Inhalt zu verraten :D
Aber okay, ich kann es für Neulinge im Bereich Horror sehr gut empfehlen :) Man darf nur nicht so zimperlich mit blutigen Szenen sein.


 


Dann leider doch „nur“
4 / 5 Pfoten